GegenwÀrtig leite ich 2 Internationale Trainings
in Familien- und Systemaufstellungen und Trauma Heilung
(Heal Your Roots), in Berlin und in Israel.

Weiterbildung in Familien- und Systemaufstellungen und Trauma – Heilung Berlin/Deutschland 2019/20

Bist Du glĂŒcklich in Deinem Leben? Lebst Du das Leben, das Du Dir wĂŒnscht oder fragst Du Dich manchmal, warum manche Dinge so schwierig sind, obwohl Du doch alles tust, um Deine gewĂ€hlten Ziele zu erreichen.

Viele der Probleme, die uns in unserem Leben belasten oder behindern, haben ihre Wurzeln in unserer Herkunftsfamilie: Familien- oder Partnerschaftskonflikte, körperliche oder /und seelische Erkrankungen wie z.B. Herzerkrankungen, Krebs, Schmerzerkrankungen, Depressionen, Ängste, Panik, Phobien, SĂŒchte. Auch berufliche Themen, z.B. Schwierigkeiten bei der Berufswahl oder Konflikte am Arbeitsplatz können ihre Wurzeln in der Herkunftsfamilie haben.

Familien- und Systemaufstellungen sind eine sanfte und wirksame Methode, um diese ZusammenhĂ€nge sichtbar zu machen. In einer Art ‘Rollenspiel’, das vom Aufstellungsleiter moderiert wird, erhĂ€lt der Klient neue Einsichten in die Dynamiken der Familie oder des Systems und kann dadurch eine Transformation erfahren.

Oft werden in einer einzigen Aufstellungssitzung ZusammenhÀnge aufgedeckt, die bisher unerkannt waren und die sich manchmal auf mehrere vorherige Generationen einer Familie erstrecken. Viele der schÀdlichen Folgen dieser Dynamiken können in einer Aufstellung aufgelöst werden, und der Klient wird ermutigt, die Vergangenheit anzunehmen und weiter zu gehen.

Familienaufstellungen unterscheiden sich wesentlich von traditionellen Therapieformen wie Kognitiver Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologischer Psychotherapie. Die Aufstellungsmethode macht sich ein PhĂ€nomen zunutze: Zwischen Mitgliedern eines Systems gibt es Verbindungen, durch die Informationen nonverbal und generationenĂŒbergreifend weitergegeben werden. Dieses „wissende Feld“ ist vom  bewussten Wissen des Einzelnen unabhĂ€ngig und ĂŒbertrĂ€gt Informationen von Generation zu Generation. Es wird im Rahmen einer Aufstellung sichtbar. Der Harvard-Biologe Rupert Sheldrake hat hierzu geforscht und beschrieben, dass die Natur ein ihr innwohnendes GedĂ€chtnis hat. Sheldrake nennt es das „morphogenetische“ oder auch „morphische Feld“ und die InformationsĂŒbertragungsweise „morphische Resonanz“. Diese bezeichnet die unsichtbaren Verbindungen zwischen Mitgliedern einer Spezies, die die Weitergabe von Information ohne Sprache ermöglicht. Was tiefenpsychologische Therapien oft mĂŒhsam ĂŒber Jahre erarbeiten und ans Licht holen, kann bei einer Systemaufstellung in einer oder wenigen Sitzungen sichtbar werden. Systemische Aufstellungen sind kurzzeitig, wirken nachhaltig und sind lösungsorientiert.

Viele Probleme und Schwierigkeiten, mit denen wir uns heute plagen, können von Traumata herrĂŒhren, die Familienmitglieder frĂŒherer Generationen erlitten haben. Wir wissen nichts von den traumatisierenden Geschehnissen oder kennen vielleicht nur Einzelheiten. Trotzdem beeinflussen sie uns. Diese Verbindung zwischen unseren gegenwĂ€rtigen Themen und denen der Ahnen nennt man „systemische Verstrickung“. Das Erleben unserer Vorfahren ist nicht unsere persönliche Erfahrung, aber mitursĂ€chlich fĂŒr die Dynamik, die wir in unserem Leben erfahren.

Nicht jedes Erleben von Familienmitgliedern löst eine Verstrickung aus. Diese findet dann statt, wenn Traumen aus vorherigen Generationen unerlöst sind und eine Familie belasten, wie z.B. Mord, Suizid, Tod einer Mutter wĂ€hrend der Geburt, frĂŒher Tod eines Elternteils oder Geschwisters, Krieg, Naturkatastrophen, Auswanderung, Missbrauch oder andere traumatische Ereignisse. Die Wirkung der Verstrickung geht ĂŒber viele Generationen. Der ungarische Arzt und Psychotherapeut IvĂĄn BöszörmĂ©nyi-Nagy bezeichnete dieses PhĂ€nomen als ‘Unsichtbare Bindungen’.

Wie werden Aufstellungen durchgefĂŒhrt?

 Aufstellungen können in der Gruppe oder in der Einzelsitzung durchgefĂŒhrt werden. Generell ist es in der Gruppe leichter, da die einzelnen Rollen von Stellvertretern wahrgenommen werden, der Klient muss nicht selber alle Rollen wahrnehmen.

In der Einzelsitzung werden sogenannte Platzhalter benutzt, um die verschiedenen Rollen darzustellen. Platzhalter können StĂŒhle, Kissen, Figuren, GegenstĂ€nde, Papierbögen o.Ă€. sein. Der Klient, manchmal auch der Aufstellungsleiter, versetzt sich nacheinander in die verschiedenen Rollen und nimmt wahr. Dieses ist oft sehr anstrengend, kann aber auch zu guten Ergebnissen fĂŒhren, wenn der Klient zentriert und emotional nicht zu ĂŒberfrachtet ist.

In der Gruppe: Die Teilnehmer der Gruppe sind nacheinander eingeladen, ein persönliches Anliegen mit Hilfe einer Aufstellung zu erforschen. Der Aufstellungsleiter arbeitet mit jeder Person einzeln. Er erfragt das Anliegen in einem, meist kurzen, Interview. Dann schlĂ€gt er vor, welche Personen oder Aspekte in der Aufstellung durch Stellvertreter reprĂ€sentiert werden sollen. Meistens sind das: ein Stellvertreter fĂŒr den Klienten, Stellvertreter fĂŒr ein oder mehrere Familienmitglieder, manchmal auch abstrakte Konzepte, wie z.B. die Depression, oder ein Land. Der Klient bittet Gruppenmitglieder, diese Rollen einzunehmen. Dann stellt er die Stellvertreter im Raum in Beziehung zueinander auf, so, wie er es in diesem Moment fĂŒhlt. Danach setzt er sich und beobachtet. Die Stellvertreter haben ein paar Minuten Zeit, sich in die Rollen einzufĂŒhlen. Anders als beim Psychodrama ‘spielen’ die Stellvertreter nicht und bekommen keine Vorgaben ĂŒber Körperhaltung oder wie sie agieren sollen. Der Akzent liegt auf der reprĂ€sentativen Wahrnehmung, Intuition und dem Wahrnehmen des Platzes. Der Aufstellungsleiter fragt nacheinander die Stellvertreter, wie sie sich an ihrem Platz fĂŒhlen in Bezug auf die anderen. Heilende Lösungen werden oftmals nach Umstellen oder Neu-Arrangieren der Stellvertreter gefunden. HĂ€ufig werden fehlende, vergessene oder ausgeschlossene Familienmitglieder in die Aufstellung einbezogen. Manchmal werden, nachdem alle Stellvertreter den fĂŒr sie ‘richtigen’ Platz gefunden haben, sogenannte heilende, den inneren Konflikt lösende SĂ€tze laut ausgesprochen. Wenn die Stellvertreter sich an ihrem Platz nicht gut fĂŒhlen, werden weitere Bewegungen vorgenommen, bis alle sich richtig an ihrem Platz fĂŒhlen.

Manche Lebensereignisse – wie Traumata – benötigen fĂŒr die Heilung spezielle Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Aufstellungsprozess. Immer trĂ€gt die ganze Gruppe und wirkt als ‘Heilendes Feld’. Auch wenn nicht jeder Teilnehmer seine eigene Aufstellung macht, erleben alle Teilnehmer schon allein durch das Dabei – Sein eine Heilung ihrer eigenen Themen.

Was bewirken Aufstellungen? Warum sollte jemand an einer Aufstellung teilnehmen?

Aufstellungen bewirken ein tieferes VerstĂ€ndnis der Dynamiken in der eigenen Herkunftsfamilie, des eigenen Landes, der Kultur, Religion, die alle zusammen uns unbewusst beeinflusst und zu der Peron gemacht haben, die wir heute sind. Sie werden Ihre Vergangenheit mehr annehmen und mehr im Frieden sein mit Ihrer Herkunft. Sie werden StĂ€rke gewinnen fĂŒr Ihr Leben in der Gegenwart. Sie werden mehr im Frieden sein mit der Person, die Sie sind und zu der Sie geworden sind. Systemaufstellungen können auch helfen bei beruflichen Themen oder Themen im Zusammenhang mit anderen sozialen Systemen, sowie zur Lösungsfindung bei anstehenden Lebensthemen.

Warum sollte jemand am Training teilnehmen?

FĂŒr Ihr berufliches Leben: Sie werden lernen, systemische Techniken in Ihrer beruflichen, therapeutischen oder beratenden TĂ€tigkeit einzusetzen.  Sie werden Ihren ‘Werkzeugkasten’ um wesentliche Dinge erweitern, indem Sie in der Lage sein werden, verborgene Dynamiken in den Familiensystemen Ihrer Klienten zu erkennen, die mit keiner anderen Methode erkannt werden können. Und, noch wichtiger, Sie ersparen Ihren Klienten unnötiges Leid, indem Sie verborgene Verstrickungen frĂŒh erkennen und lösen helfen.


FĂŒr Ihr persönliches Leben: Sie werden ein tieferes VerstĂ€ndnis ĂŒber die familiĂ€ren ZusammenhĂ€nge erwerben, die Sie zu der Person gemacht haben, die Sie heute sind. Sie werden destruktive Verhaltensmuster besser Ă€ndern können und dadurch freier in Ihrem Handeln werden. Sie werden glĂŒcklicher und zufriedener mit Ihrem Leben sein.


Wie ist das Training aufgebaut?

Den besten Lernerfolg garantiert die eigene Erfahrung. Daher besteht das Training aus Selbsterfahrung, theoretischem Grundlagenwissen und dem Erlernen der praktischen Anwendung.  Die Teilnehmer werden ihre eigene Familie aufstellen sowie Stellvertreter in den Aufstellungen der anderen sein. Durch die Erfahrungen in Rollen verinnerlichen die Teilnehmer die „Technik“ des Aufstellens und lernen, sie sicher an andere weiterzugeben.

 

Ein weiteres zu vermittelndes Fundament fĂŒr die Arbeit ist das theoretische Wissen ĂŒber die Systemische Denk-/ Arbeitsweise und Aufstellungsarbeit. Zum Handwerk gehören außerdem die Genogrammarbeit, das Storytelling und Kenntnisse der Traumaheilung. Wissen ĂŒber SelbstfĂŒrsorge im Aufstellungsprozess ergĂ€nzt das Training und rundet es ab

 


Zeitliche Anforderungen:

Das Training findet in 6 Modulen von je 6 Tagen statt.  Zusammen ergibt das 36 Tage mit 38 Trainingseinheiten pro Modul. Hinzu kommen 2 Einzelstunden mit der Trainingsleitung.

Jedes Modul hat ein Schwerpunktthema.

Modul 1: Familienaufstellungen, Grundlagen und Anwendung, Teil 1, Aufstellung der Herkunftsfamilie jedes Teilnehmers

Modul 2: Familienaufstellungen, Grundlagen und Anwendung, Teil 2, Aufstellung der Herkunftsfamilie jedes Teilnehmers

Modul 3: Biografiearbeit, Storytelling, Genogrammarbeit

Modul 4: Systemaufstellungen in Einzelarbeit und in verschiedenen Systemen

Modul 5: Umgang mit Trauma in der Aufstellungsarbeit

Modul 6: Praktische Anwendung, Supervision, SelbstfĂŒrsorge

Die Zeiten zwischen den Modulen nutzen die Teilnehmer fĂŒr kleinere ‘Aufgaben’ , die helfen, die Lernziele lebendig zu halten. Die Leiterin unterstĂŒtzt die Teilnehmer bei der Bildung von Peer-Gruppen zur gegenseitigen UnterstĂŒtzung und zum Austausch im Lernprozess.  Nach Abschluss aller Trainingsteile erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat ĂŒber die Teilnahme und zur BestĂ€tigung der erlangten Qualifikation

Maximale Teilnehmerzahl:15.

Daten in Israel 2018 – 2020:

Module 1:  13. – 15.12., 27. – 29.12.2018

Module 2:  7. – 9.3., 21. – 23.3. 2019

Module 3:  16. – 18.,5., 30.5. – 1.6.2019

Module 4:  5. – 7.9., 19. – 21.9.2019

Module 5:  5. – 7.12., 19. – 21.12.2019

Module 6:  19. – 21.3., 2. – 4.4.2020

FĂŒr Informationen zum Training in Israel (Preis, ZahlungsmodalitĂ€ten) bitte kontakte  Tarika Chetan: chetantarika@gmail.com.

 

Training in Berlin/Deutschland:

Das Training wird in deutscher Sprache (mit englischer Übersetzung, falls erforderlich) stattfinden. Zulassungsvoraussetzungen zum Training: nach persönlichem GesprĂ€ch (auch per skype).

Kosten: 4200,00€ . Bei Anmeldung wird eine Anzahlung von 600,00€ erhoben. Mit der Anzahlung ist der Platz im Training verbindlich gesichert. Die restliche GebĂŒhr kann in 4 Raten a 900,00€ bezahlt werden. FrĂŒhbucherrabatt: bei vollstĂ€ndiger Bezahlung bis Juni 2019: 3600,00€

Trainingsort: AVALON, Ebersstr. 64, 10827 Berlin

Das nÀchste Training beginnt im Herbst 2019:

Modul 1: 11.10. – 16.10.2019

Modul 2: 31.01. – 05.02.2020

Modul 3: 14.04. – 19.04.2020 (Achtung: Beginn Dienstag 12 Uhr, Ende Sonntag 15 Uhr)

Modul 4: 26.06 – 01.07.2020

Modul 5: 16.10. – 21.10.2020

Modul 6: 29.01. – 03.02.2021

Beginn am ersten Tag um 18 Uhr, Ende am letzten Tag um 18 Uhr (ausser Modul 3)

FĂŒr mehr Informationen und Buchung: Bitte kontakten Sie mich. Email: sakino1082@aol.com

“Wenn ich an das Training denke und daran, was es fĂŒr mich in meinem Leben bewirkt hat, dann kann ich es so zusammenfassen: Es hat mir eine Grundhaltung fĂŒr mein ganzes Leben vermittelt. Diese Grundhaltung hat sich durch das Training komplett verĂ€ndert. Es hat mir einen Teppich gegeben, auf den ich zurĂŒckfallen kann, auf den ich in schwierigen Zeiten immer wieder zurĂŒcksinken kann, der mir Entspannung gibt, Gelassenheit und Halt. Die Arbeit wirkt nicht nur dann wenn ich konkret mit anderen Menschen etwa im Rahmen eines AuftragsverhĂ€ltnisses arbeite. Sie wirkt durch mich durch, durch meine Haltung. Was ich gelernt habe, erreicht durch meine natĂŒrliche spontane Art der Reaktion in GesprĂ€chen mit anderen auch beilĂ€ufig diejenigen, die nach Lösungen suchen.”

(Julia R.)